Gerne stellen wir uns Punk und Hardcore als eine alternative, rebellische und deshalb auch eher linke (Sub)kultur vor. Meistens stimmt das auch, nichtsdestotrotz kann beim besten Willen nicht alles, was sich in dieser Szene tummelt, als emanzipatorisch bezeichnet werden.
Wir schauen uns Beispiele verschiedener reaktionärer und rechter Tendenzen in der Punk- und Hardcoreszene an und stellen sie in einen Zusammenhang. Des weiteren wird ein Fokus auf die „National Socialist Hardcore“– Szene gelegt, eine Szene, die versucht, Hardcore mit explizit rechten Inhalten zu füllen.
Das Recherchekollektiv „Balance the books“ hat Anfang 2009 einen Reader zum Thema „National Socialist Hardcore“ herausgegeben. Mittlerweile ist daraus die Plattform „National Socialist Hardcore“ ausschalten! entstanden, deren Ziel es ist, Informationen über diese Szene zu sammeln und die Diskussion um Gegenstrategien anzustoßen.
Informationen unter: http://ausschalten.wordpress.com
Vortrag am 19. Juni um 19 Uhr