Über theoretische Sprachkritik und linke Realitäten
Hast du schon häufiger in linken Kreisen zu hören bekommen, dieses oder jenes Wort solle nicht benutzt werden? Und nun fragst du dich, warum sich manche Leute über so Kleinigkeiten aufregen, wo es doch deiner Meinung nach auf den Inhalt ankommt? Wir versuchen zu erklären, warum es auf das Wie des Sprechens ankommt und warum das Teil politischer Praxis ist.
Oder ärgerst du dich darüber, immer wieder Begriffe wie „Hurensohn“ oder „Fotze“ auf Antifa-Demos hören zu müssen? Dann wollen wir versuchen dir ein paar Argumentationsstrategien mit auf den Weg zu geben, um dagegen vorzugehen.
Konkret heißt das: Wir wollen in dem Vortrag versuchen zu erklären, wie Sprache wirkt, und analysieren, welche Rechtfertigungsstrategien gegen die Forderung nach einem emazipatorischen Sprachgebrauch vorgebracht werden. Um nicht völlig abstrakt zu bleiben, wird es auch beispielhaft um einige häufig gebrauchte Begriffe gehen.